Donnerstag, 24. September 2009
After-Sun-Lotion
Es muss aber nicht unbedingt eine After-Sun-Lotion sein. Durch den hohen Wassergehalt wirkt sie zwar angenehm kühl auf der Haut und die Lotion zieht schnell ein, aber man kann auch andere Lotionen verwenden. Das wichtige ist nämlich nicht der Kühleffekt, sondern die Rückfettung der Haut. Daher sollte man lieber fettigere Lotions verwenden.
Vor Sonnenbrand schützen After-Sun Lotions allerdings nicht, dafür muss man sich vor dem Sonnenbad mit Sonnencreme eincremen, hinterher ist da wenig zu machen. Auch vor der gefürchteten Hautalterung schützen After-Sun-Präparate nur zum Teil und auch nur dann, wenn sie Photolyase enthalten. Die von der Sonne geschädigte DNA wird durch das Enzym teilweise repariert (etwa zu 50 %). Dafür muss die Creme aber noch während des Sonnenbad oder direkt im Anschluss aufgetragen werden, da die Photolyase erst durch Sonnenlicht aktiviert werden muss. Die durch die UV-Strahlung verlorene Elastizität des Kollagens lässt sich so aber nicht wiederherstellen.
Fazit: Wer gesund braun werden will, sollte sich also besser vorher gut mit Sonnencreme eincremen.
Montag, 31. August 2009
Sonnenbrand
Wie kommt es zu Sonnenbrand?
Die energiereichen UV-Strahlen dringen in die Haut ein und führen dort zu Gewebsschäden. Die Haut entzündet sich und es werden Substanzen ausgeschüttet, die eine Erweiterung der Blutgefäße verursachen. Die verstärkte Durchblutung bewirkt die bekannte Rotfärbung der Haut. In schweren Fällen kommt es zur Blasenbildung. Zusätzlich schädigen UV-Strahlen die Erbsubstanz und begünstigen so die Entstehung von Hautkrebs.
Was tun bei Sonnenbrand?
In leichten Fällen hilft Kühlen. Dafür kommen After-Sun-Lotions, feuchte Umschläge oder kühles Wasser (in der Badewanne oder im schattigen Poolbereich) in Frage. Quark oder Joghurt sollte man eher meiden; die enthaltenen Keime könnten auf der angegriffenen Haut zu Reizungen oder gar Infektionen führen. Auf jeden Fall ist weitere Sonneneinstrahlung zu vermeiden, auch im Schatten müssen die betroffenen Körperstellen bedeckt sein.
Zum Arzt sollte man gehen:
- bei starken Schmerzen
- wenn Kleinkinder oder Babys betroffen sind
- bei Übelkeit und /oder Erbrechen
- wenn sich Blasen bilden (Blasen nie selber öffnen - Infektionsgefahr!)
- bei Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit
Das beste Mittel gegen Sonnenbrand ist allerdings, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, deswegen immer gut eincremen, vorsichtig mit der Sonne umgehen und lieber langsam im Schatten braun werden.
Dienstag, 25. August 2009
Sonnentattoos
Sonnentattoos - So macht man es richtig
Für ein gesundes Sonnentattoo ist es wichtig, sich nicht die Haut zu verbrennen. Das heißt für Leute, die langsam braun werden (und sich natürlich trotzdem gut eincremen), dass das Motiv wahrscheinlich über mehrere Sonnentage an genau der gleichen Stelle bleiben muss. Eine extradicke Schicht Creme scheidet daher aus (außerdem sind diese mit Sonnencreme selbstgezeichneten Motive wenig ansprechend). Auch die Idee mit dem professionell aufgezeichneten Motiv und dem darauf aufgetragenen Puder (wird in vielen Urlaubsländern angeboten) scheidet damit aus.Wenn man einen wasserfesten Stift verwendet wird man an der Stelle zwar auch nicht braun, aber dann hat man das Motiv ohnehin schon auf die Haut gemalt, die Aktion wird dadurch witzlos. Eine vernünftige Alternative sind UV-undurchlässige Schablonen, die man sich auf die Körperstelle seiner Wahl klebt. Damit kann man gesund braun werden und trotzdem ein Sonnentattoo vorweisen. Leider ist das ganze nach wenigen Tagen nicht mehr sichtbar (zumindest wenn man weiter in die Sonne geht) , dann hat sich die Bräune angeglichen.
Wenn es schnell gehen soll besteht auch natürlich auch die Möglichkeit, sich vor dem Spray-Tanning eine Schablone aufzukleben. Man muss dann aber aufpassen, dass sich die Lösung nicht an den Rändern sammelt.
Als kleines neckisches Accessoires kann man auch die Schablone mit Selbstbräuner ausmalen. So erhält man ein dunkles Motiv auf heller Haut anstatt umgekehrt.
Fazit: Sonnentattoos sind eine nette kleine Spielerei und wenn man umsichtig mit seiner Haut umgeht, sind sie harmlos.
Mittwoch, 19. August 2009
Nicht jeder will braun werden
Aber auch hierzulande war lange Zeit braun werden alles andere als chic. Die arme Bevölkerungsschicht musste viel unter freiem Himmel arbeiten und konnte das Braunwerden nicht vermeiden. War man allerdings gut betucht konnte man sich sein vornehme Blässe bewahren, indem man andere für sich arbeiten ließ.
Auch verschiedene Subkulturen heutzutage vermeiden es, wenn möglich, braun zu werden oder schminken sich heller, z.B. die Gothik- oder die Emoszene.
Gut, dass heute jeder entscheiden kann, ob er braun werden will oder nicht, unabhängig von der sozialen Schicht. Wer braun werden will, benutzt halt Selbstbräuner, Solarium und Co. Wer nicht braun werden will meidet das Sonnenbaden und achtet auf guten Sonnenschutz.
Dienstag, 18. August 2009
Gesund braun werden - Sonnencreme
Gesund braun werden mit hohem Lichtschutzfaktor
Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie stark die Sonnencreme vor UV-Strahlen schützt. Beispielsweise lässt eine Creme mit Lichtschutzfaktor 10 nur 1/10 der UV-Strahlen durch. Damit verlängert sich die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann um das 10-fache (leider dauert das braun werden auch 10 mal so lange). Allgemein gilt: Je heller und empfindlicher die Haut, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Außerdem muß man natürlich auch berücksichtigen wie intensiv die Sonneneinstrahlung ist (Sonne in der Wüste oder bewölkt am Nordpol) und wie stark die Kleidung schützt (ein weißes T-Shirt hat eine Schutzfaktor von 10).Physikalische oder chemische Filter
Sonnencremes enthalten verschieden UV-Schutzfilter. Chemische Filter (z.B. Zimtsäure-Derivate) ziehen in die Haut und wandeln die energiereiche UV-Strahlung in harmlose längerwellige Strahlung um. Sie wirken allerdings erst 30 min. nach dem auftragen (weil sie ja einziehen müssen). Physikalische Filter wie Titandioxid reflektieren das Licht. Um wirken zu könne müssen sie gut auf der Haut verteilt werden, wirken aber sofort. Für Kinder werden physikalische Filter mit hohem bis sehr hohem Lichtschutzfaktor empfohlen( denen ist meist auch egal ob sie braun werden). Erwachsene haben die freie Auswahl.Creme, Gel oder Spray
Ob Creme oder Gel ist eine Entscheidung die nach dem individuellen Hauttyp und dem Feuchtigkeitsbedarf der Haut entschieden werden sollte. Sprays sind zwar praktisch und lassen sich leicht verteilen, aber man neigt dazu zu wenig davon zu verwenden (also nicht die empfohlenen 2-3 Esslöffel voll)
Was ist beim gesund braun werden noch zu beachten
Achtung: Haare schützen nicht vor der Sonne, man kann sich schnell einen Sonnenbrand auf dem Kopf holen - sehr unangenehm, daher besser einen Hut aufsetzen.Und: Nach dem Baden unbedingt wieder eincremen, dadurch verlängert sich aber nicht die Wirkung.
Fazit: Wer gesund braun werden möchte achtet auf ausreichenden Sonnenschutz. Wer auf Nummer sicher gehen will kann auch im Schatten braun werden.
Montag, 17. August 2009
Nahtlos braun werden - UV-durchlässige Bademode
Glücklicherweise gibt es inzwischen auch Bademode, die für UV-Strahlen durchlässig ist, so dass man auch angezogen nahtlos braun werden kann. Aber Achtung: man kann sich so auch einen Sonnenbrand an Körperstellen holen, wo er besonders unangenehm ist. Daher sollte man sich unter solcher Spezialkleidung immer gut eincremen. Wer ganz pfiffig ist, benutzt zwei verschiedene Cremes, denn der UV-durchlässige Bikini oder die UV-durchlässige Badehose hat alleine schon einen Schutzfaktor von ca. 8, man wird darunter also langsamer braun. Ein weiterer Tip: die Ränder von Zeit zu Zeit ein Stück verschieben, da die Nähte die Strahlen häufig nicht durchlassen. UV-durchlässige Bademoden gibt es u.a. hier
Endlich kann man auch als nicht FKKler nahtlos braun werden.
Freitag, 14. August 2009
Im Schatten braun werden
Braunwerden hinter Glas
Im Schatten kann man also braun werden, aber wie sieht es aus, wenn die Sonne nicht scheint oder man hinter einer Fensterscheibe sitzt. Auch bei Bewölkung wird man, ähnlich wie im Schatten, braun. Je dünner die Wolkendecke, desto mehr UV-Strahlung kommt hindurch. Ist der ganze Himmel schwer wolkenverhangen ist der Anteil der durchgelassenen Strahlen aber dann doch zu gering um irgend etwas zu bewirken, zum Braunwerden sollte es also höchstens leicht bewölkt sein.Anders sieht es bei Glasscheiben aus. Normales Glas ist für die bräunenden UV-B-Strahlen fast vollkommen undurchlässig, der UV-A wird aber teilweise durchgelassen. Das kann bei einem längeren Sonnenbad hinter der Scheibe auch mal zu einer leichten Bräune führen, die aber nicht lange anhält. Hautalterung ja, Bräune nicht wirklich.
Mit Spezialgläsern oder Kunststoffscheiben sieht es natürlich anders aus und ist stark vom Material abhängig, so dass sich keine allgemeingültige Aussage machen lässt.
Wer also wirklich mit Sonnenstrahlung braun werden will, sollte auch mal Wohnung oder Büro verlassen und an die frische Luft gehen, auch gerne in den Schatten.
Mittwoch, 5. August 2009
Braun werden durch Sonnenbaden
Was passiert beim Sonnenbad?
UV-Strahlen treffen auf die Haut und bewirken je nach Wellenlänge verschiedene Veränderungen. UV-A-Strahlen dringen tief in die Haut ein (bis zur Lederhaut) und schädigen dort die Kollagene, die Spannkraft lässt nach und die Haut altert frühzeitig. Das wollen wir also eher vermeiden. Außerdem sorgt dieser langwellige UV-Anteil zwar für schnelle Bräune aber die hält nur kurz an und schützt die Haut nur wenig. Kurz gesagt: UV-A ist böse.UV-B-Strahlen verursachen in der Oberhaut die langanhaltende Bräune, indem sie die Bildung von Melanin anregen. Das dauert allerdings bis zu 3 Tagen, ist also nichts für Leute, die von heute auf morgen braun werden wollen. Die B-Variante ist auch für die Bildung von Vitamin D verantwortlich. Dieses Vitamin ist wichtig für den Knochenaufbau und kann auch vor Krebs schützen. Der Nachteil ist, dass auch der Sonnenbrand auf das Konto des UV-B geht.
Die Haut schützen
Um vorzeitige Hautalterung zu verhindern und gleichzeitig einem Sonnenbrand vorzubeugen hilft dem Sonnenanbeter die richtige Sonnencreme. Wichtig ist offensichtlich, dass die Creme einen guten UV-A Filter hat, denn wir wollen mit 30 ja nicht aussehen als wären wir 50. Eine gute Orientierungshilfe ist ein neues Logo (ein Kreis mit der Inschrift UVA), das anzeigt, dass der UVA-Schutz angemessen hoch ist (ein Drittel über dem Lichtschutzfaktor).Um gesund braun zu werden, sollte man je nach Hauttyp anfangs eine mittleren bis hohen Lichtschutzfaktor (LSF) wählen. Beim Eincremen sollte man darauf achten auch genug Creme zu verwenden, 2 Esslöffel voll sollten es schon sein. Später, wenn die Haut ein wenig vorgebräunt ist, kann man dann auf einen niedrigeren LSF umsteigen. Außerdem sollte man es erst mal nicht übertreiben. Es ist wichtig, hier die richtige Balance aus schneller Bräune und Hautschonung zu finden.
Nach dem Sonnenbad sollte man der Haut ein wenig Pflege gönnen und sie mit einer After-Sun-Creme eincremen. Besonders gut geeignet sind hierfür Produkte mit Photolyase, die zusätzlich zur Hautpflege ein Teil der entstandenen DNA-Schäden reparieren.
Also ab in die Sonne, alle die Ihr braun werden wollt, aber immer schön eincremen!